Protect me from what I want

Ende der Woche, fast der Anfang der Neuen. Ewige Grübeleien bestimmen meine Tage. Eine nie endende Landstraße. Glänzend, voller Rollsplitt. Ich bin barfuß. In sechs Jahren tanzt du auf meiner Hochzeit. Liebe ohne Leiden. Ein Jemand schleicht sich unaufgefordert an, legt sich um meine Schultern. Leise. Bringt alles aus dem Gleichgewicht. Verliert Haare an geheimen Stellen. Hinterlässt DNS. Pflanzt sich ein, Parasit. Nicht dosiert. Reißt alles an dich, kaperst mich. Einer fürs Herz, der andere für den Kopf. Wer ist wer? Du willst mich nicht und dennoch gebe ich alles für dich auf. Wofür? Du gibst keine Antwort, denn es lohnt sich nicht. Du lohnst nicht. Keine Symbiose, nur einseitige Abhängigkeit. Geh weg. Ich hasse dich. Ich hasse, was du mit mir machst. Aber du weißt es gar nicht. Du bekommst es gar nicht mit. Kommunikation, fehlerhaft. Wahrnehmung, verkümmert. Das hasse ich noch viel mehr. Ich kann nicht zurück, du lässt mich nicht. Löschen hilft nicht. Löschen geht gar nicht. Ich möchte schreien. Ich möchte weinen. Ich? Ich, Ich.

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