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Kolumne

Die Woche hat sich wohl zum Anlass genommen, mich zu erzürnen. Nicht nur, dass die Karnevalerei immer noch zu Gange ist, nein der gesellschaftliche Konsens geht mir schon seit Wochen mit Spezialitäten zum heutigen Tage auf die Nerven. Denn dieser begeht den Valentinstag. Angeblich bin ich heute, laut Aussage diverser Frauenmagazine und Blogs, dazu angehalten, mir Herzchen auf die Nägel zu pinseln und mich dem Tag entsprechend zu kleiden. Des Weiteren soll ich auch Geschenke erwarten und die nicht zu knapp. Blumen wären allerdings 2015 nicht mehr akzeptabel und den

Karneval.

Illustration Karneval

Heute beginnt erneut das Grauen: Unter dem Deckmantel der Kultur wird sich ab morgens Alkoholika einverleibt, ab Mittags erbrochen und der Gros verbringt den Abend schlafend in Hauseingängen. Es ist Karneval. Die Zeit des Jahres, in der man durch menschliche und zum Großteil männliche Körperflüssigkeiten stapft.

Spezies Modeblogger

Warum mich Modeblogger erzürnen Teil 1,5 Vor kurzem proklamierte ich die Mode-Blogospähre als ein Jammertal von dauernder Redundanz. Da wird ein Outfit gepostet und es reichen keine zwei Fotos (Vollbild plus Detailaufnahme). Nein, da wird jede einzelne Falte der Polyesther-Bluse abfotografiert als gäbe es keinen Morgen. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass das Outfit tatsächlich weiter am Leibe getragen und

Findung

Natürlich hänge ich mich an erfolgreichere Personen, um mich etwas im Glanz des Ruhms zu suhlen. Ich bin noch nicht an dem Punkt, an dem ich von innen heraus urteilen kann, sondern mich von aussen durch die Nabelschnur ernähren lasse. Vielleicht muss ich auch mal ein paar Monate mit einem Rucksack durch Asien wandern und schwitzen. Dahin, wo man tagelang nicht duscht und dadurch irgendwann zu sich selbst findet. Solange Friedrich S. davon ausgeht, dass das Menschliche werden und wachsen und reifen muss und es dazu die bildende Zeit benötigt,

Vitamin B-Mangel

Ich bin 26. Ich habe keinen Abschluss, weil ich zu lange in die falsche Richtung studiert habe. Meine jetzigen Kommilitonen sind gefühlt Jahrgang 2000. Ich bin in dem Alter, in dem andere Shopbesitzer / Super-Blogger/ Eingeladene zur Fashion Week sind und 100,000 Follower auf Instagram haben. Ich habe noch nicht einmal einen Account. Das alles passiert hier, aber ich wohne leider auf der falschen Seite der Straße und wenn ich aus dem Fenster gucke, sehe ich das hippe Volk winkend auf ihren hippen Rädern vorbei ziehen. Das Profil drückt sich

Happy New Year

Ein wenig spät. Dennoch ist das Jahr, laut Kalender ganz frisch, aber so schnell sich der Schwefelnebel der Raketen niederlegt, so schnell fühlt sich das neue Jahr wieder stickig und verbraucht an. 2015 ist wie eine alte Tante, die man auf jährlichen Familienfesten trifft und wieder erkennt, aber dennoch merklich die neuen Falten zählen kann und sich beim Draufstarren konzentrieren muss, nicht darin zu versinken. Ich habe keine Vorsätze, aber durchgeplant ist das Jahr zumindest bis April, dank universitärer Laufbahn und eingereichtem Urlaubsantrag. Wobei der „Urlaub“ per se aus „nicht

Ich bin ja oft erbost über Begebenheiten. Doch wenn sich diese wiederholen und ich mich in Rage rede, wäre ich am liebsten nicht in meiner Nähe. Eine Thematik die in dieses Umfeld fällt sind Blogs. Modeblogs. Nun verstehe man mich nicht falsch. Bekleidung ist mir auch selbst ein wichtiges Thema. Aber durch die einfache Handhabung der digitalen Welt, scheint jeder Affe, ich mit eingeschlossen, Sofa-Journalismus zu betreiben.

Buffet-Boykott

Wenn ich mich dazu entschließe, auswärts zu essen, zahle ich auch sehr gerne für die Serviceleistung des Bedient-werdens. Dementsprechend sind mir Etablissements mit Buffet-Kultur unangenehm. Nicht nur, dass ich mich für die Essensausgabe in eine Schlange einreihen und mir die Speisen eigenhändig auf den Teller laden muss, alleine der Vorgang in einem Raum zu stehen, die Finger umklammern fest mein Essgeschirr, ist ein furchtbares Bild. Dessen will ich mich nicht aussetzen müssen und für diesen Vorgang muss ich mich nicht außerhalb meiner heimischen Küche begeben.

Spieltrieb

Ich sollte mich öfters mit meinen Künstlerfreunden treffen. Denn ich bin in einem Alter, in dem man sich noch über sein Umfeld definiert. Ich bin der wortwörtliche Dilettant. Mein Schaffen ist lediglich subjektive Illusion, deshalb brauche ich Vorlagen die ich kopieren kann. Also, wer will sich zum Spielen verabreden?

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